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Auslese logoHarburger Auslese

Die besten AutorInnen,
die besten Texte,
die besten ZuhörerInnen!

Die Harburger Auslese stellt Schriftsteller aus dem Raum Hamburg, aber auch aus Deutschland insgesamt vor. Die Autoren lesen aus Erzählungen oder Romanen, mal bereits Veröffentlichtes, mal Unveröffentlichtes, und manchmal bekommt das Harburger Publikum als erstes etwas zu hören, was erst später in den Buchhandlungen ausliegt. Das Ziel der Harburger Auslese ist es, ein möglichst breites und vielfältiges Spektrum deutscher Gegenwartsliteratur vorzustellen, wobei aber immer die Qualität der Texte im Vordergrund steht. Da sich die Güte eines Textes nicht nach der Bekanntheit seines Autors richtet, treten neben bekannteren Autoren immer wieder unbekannte auf, und es gibt nicht das eine Mal Anspruchsvolles und das nächste Mal Unterhaltendes zu hören, sondern immer Anspruch, der unterhält, oder Unterhaltung mit Anspruch.

Phönix

die Kunst des Widerstands

Das Kind im Brunnen

Claire Walka

 

Autorenlesung mit Linda Schyma

Montag, 29. 01., 19:30 Uhr

Eintritt 5 € / 3 €

Linda Schyma, geboren im März 1995, ist nach einem Freiwilligendienst in der Karibik, wo sie nicht nur in der Sonne gelegen, sondern in der Käse- und Wurstproduktion einer kleineren Lebensmittelfabrik gearbeitet hat, zum Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaft in die Hansestadt gezogen.
Tagsüber streift sie durch Hamburg, fängt Taschenmonster und sammelt Eindrücke für ihr literarisches Tagebuch "Pokélog". Sie hat ihre Texte bisher auf Lesungen im Literaturhaus Hamburg präsentiert, sowie auf jungen Hamburger Lesebühnen. Und sie kann beides: Text und Musik – wie sie es ausdrückt: Sie singt Texte und liest Lieder.

Linda Schyma

 

Kollender

 

Autorenlesung mit Myriam Keil

Montag, 26. 02., 19:30 Uhr

Eintritt 5 € / 3 €

Soziale Kompetenz, das ist ja so eine Sache, vor allem wenn man kaum jemanden leiden kann, am wenigsten sich selbst. Doch Iris scheint das kaum etwas auszumachen: Die tratschenden Büroinsassen, der verunglückte One-Night-Stand, die aufdringliche Kollegin, der nervige Nachbar, verlorene Freundschaften, zerrissene Familienbande – so sieht es in ihrem Leben aus und sie möchte es auch gar nicht anders haben. Eigentlich gehen ihr alle auf die Nerven und so hält Iris die Menschen auf Distanz.
Als sie im Wald einen Verlobungsring findet, lässt sie die Frage nach der Geschichte dahinter nicht mehr los: Was bringt einen Menschen dazu, eine Liebe wegzuwerfen, das Band zu durchschneiden, das zwei Menschen einmal verband? Iris kann sich von dem Ring nicht trennen und lässt ein Duplikat anfertigen, das sie im Fundbüro abgibt. Mit dem Original begibt sie sich auf die Suche nach demjenigen, dessen Namen in der Gravur festgehalten ist. Sie reist bis nach Frankreich, um Antworten und Hoffnung zu finden: Kann man Zukunft leben, wenn man Vergangenheit löscht? Wann ist ein Mensch liebenswert und wann hat er sein Glück verspielt? Und Liebe – was ist das eigentlich?


Myriam Keil